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01.11.2015

Ziergarten

Sommergrüne Hecken schneiden

Ab November beginnt der Winterschnitt für sommergrüne Gehölzhecken. Dabei schneidet man nicht zu viel ab, sondern sorgt lediglich bei verwachsenen Hecken für eine gute Form. Den radikalen Schnitt hebt man sich für den Spätwinter auf. Dann können auch eventuelle Frostschäden entfernt werden.

Letzte Dahlienblüten für die Vase abschneiden

Im November verzaubern uns die letzten Blüten im Garten. Doch nur eine kalte Nacht sorgt für ein Ende der Blütenpracht. Darum schneidet man sich jetzt die letzten hübschen Dahlien ab und stellt sie in die Vase. Übrigens: Dahlienpflanzen können nicht draußen überwintern. Man gräbt daher die Knollen aus und lagert sie an einem trockenen, kühlen Ort. Im kommenden April dürfen sie wieder in den Boden gepflanzt werden.

Stauden teilen

Im November sieht man sehr gut, ob Herbststauden wie Astern und Chrysanthemen zu mächtig wachsen und mehr Platz benötigen. Ist dies der Fall, hebt man die Pflanzen nach der Blüte aus dem Boden und teilt die Wurzelstöcke mit einem scharfen Spaten in mehrere Teile. Die Teilstücke gräbt man wieder neu ein.

Weiterhin wurzelnackte Rosen pflanzen

Solange der Boden frostfrei ist, dürfen weiterhin neue Rosen gepflanzt werden. Sie wachsen im Herbst besser an, denn der Boden ist noch warm. Bei Neupflanzungen präpariert man das Pflanzloch mit etwas Kompost. Bei der Pflanzung wird die Wurzel mit Erde bedeckt und mit Wasser eingeschlämmt. So hat der Wurzelstock direkt Erdkontakt und kann gut anwachsen. Nach der Pflanzung wird 50 bis 80 g/m² Rosendünger in die obere Erdschicht eingearbeitet. Anschließend wird die neue Rose mit Erde angehäufelt. Das schützt vor Frost und die Pflanze ist über den Winter gut versorgt.

Gehölzhecken und laubabwerfende Gehölze anpflanzen

Auch im November dürfen sommergrüne Hecken gepflanzt werden. Für immergrüne Gehölze ist der Oktober der letzte Pflanztermin gewesen, sommergrüne Sträucher können dagegen den ganzen Winter gesetzt werden, solange der Boden nicht gefroren ist. Bei der Pflanzung wird ein tiefer Graben ausgehoben, um reichlich Platz für die Wurzeln zu schaffen. Die Heckenpflanzen werden mithilfe einer Schnur gerade eingepflanzt. Ist der Wurzelbereich mit Erde bedeckt, arbeitet man zusätzlich Hornspäne in den Pflanzbereich ein.

Letzte Gelegenheit für Tulpenzwiebeln & Co.

Alle Frühjahrsblüher sollten bis spätestens Ende November in den Boden gesteckt werden. Tulpen freuen sich über das späte Einsetzen in den Boden, denn sie faulen leicht und bekommen Pilzkrankheiten in der nassen Erde. Narzissen möchten dagegen lieber früher in den Boden. Alle Zwiebelblumen wachsen am besten in sandigen, durchlässigen Böden. Auch etwas Kies im Boden lässt die Zwiebeln besser durchhalten. Dabei werden sie zwei bis dreimal so tief gepflanzt, wie die Knollen groß sind.


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