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01.12.2015

Ziergarten

Hohe Rosen teilweise zurückschneiden

Im Dezember schneidet man zu lange, hoch aufragende Triebe bei Rosen zurück. Das vermindert die Gefahr von Windbruch oder geknickten Zweigen, wenn Schnee das Gehölz herunter drückt. Der eigentliche Schnitt bei Rosen beginnt erst kurz vor dem Austrieb im März.

Christrosen brauchen etwas Schutz und Wasser

Die wunderbaren Christrosen blühen ab Dezember. Sie sind winterhart und können bis zu dreißig Jahre alt werden. Ist der Boden allerdings dauerhaft gefroren, bekommt die Pflanze zu wenig Wasser. Abhilfe schafft eine Packung aus Laubblättern um den Wurzelhals herum, der mit etwas Reisig fixiert wird. So gefriert die Erde zu Füßen der Winterschönheit nicht so schnell und die Blüten stehen leuchtend weiß über den Reisigzweigen. Bei frostfreiem Wetter darf ruhig immer mal wieder gegossen werden.

Schnee von Hecken und Sträuchern schütteln

Im Dezember schneit es in vielen Gegenden schon ordentlich. Wenn die Temperaturen zwischendurch leicht ansteigen, wird der Schnee feucht und schwer. Er liegt dann auf Hecken und Sträuchern wie eine schwere Decke. Bevor die Äste unter der Last zusammenbrechen, schüttelt man den Schnee besser von den Gehölzen.

Steingartenpflanzen vor gefrierender Nässe schützen

Alpine Pflanzen sind Überlebenskünstler. Sie können Trockenheit, Wärme und Kälte gut ab. Nur eines vertragen sie nicht so gut: Nässe! Dauerregen und anschließender Frost lässt die Steingartenpflanzen absterben. Hier hilft eine Abdeckung mit Tannengrün, Stroh und Reisig, um möglichst viel Wasser abzuhalten. Eine dicke Blätterschicht ist nicht so gut, da die Pflanzen unbedingt Luft brauchen.

Kaltkeimer aussäen

Es gibt Pflanzen, die erst durch einen Kältereiz keimen können. Akelei, Glockenblumen, Steinbrech, Frauenmantel und viele mehr brauchen den kalten Winter, damit sich ihre Samenkörner zum Frühjahr öffnen. Wer im Herbst die Ansaat versäumt hat, kann dies im Dezember noch gut nachholen. Wichtig für alle Kaltkeimer sind lockere Erde und genügend Licht zum Wachsen. Die Samen werden einfach in Töpfe mit Anzuchterde gestreut und etwas angedrückt, damit sie Erdkontakt haben. Oder man bringt die Samen direkt im Beet aus. Den Rest besorgt die Natur.


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