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Gute Luft macht gute Laune!

Die musst du einfach haben!

Wer eine Grünlilie (Chlorophytum) um die Ecke bringen will, muss sich schon mächtig anstrengen, Kühl oder warm, viel oder wenig Sonne, trockene oder feuchte Luft - es ist ihr erstmal egal. Sogar Gießexzesse oder zeitweise wüstentrockene Verhältnisse im Topf steckt sie weg. Am besten wächst die Grünlilie bei moderater Zimmertemperatur an einem hellen, nicht dauerhaft vollsonnigen Platz. Die Ausläufer kannst du abschneiden, in ein Wasserglas stellen und dabei zusehen, wie sie Wurzeln schlagen.

Pflanzen im Schlafzimmer?

Unbedingt! Sie wirken günstig auf die Luftfeuchtigkeit, dämpfen den Schall, beruhigen den Geist und lassen dich sanft ins Schlummerland gleiten. Die Tatsache, dass Pflanzen im Dunklen atmen und statt Sauerstoff Kohlendioxid produzieren, kannst du ignorieren. Der Effekt ist - im Vergleich zu dem, was sonst in deinem Schlafzimmer passiert - zu vernachlässigen. Eine Einschränkung gibt es allerdings: Stark duftende Pflanzen, wie Hyazinthen oder Zimmer-Jasmin, haben neben dem Bett nichts verloren, wenn du auf Kopfschmerzen verzichten möchtest.

Und was ist mit Allergien?

Beschwerden machen Zimmerpflanzen an sich selten. Es kann sein, dass sich auf zu feuchter Erde Schimmel bildet. Da hilft umtopfen und nicht zu feucht halten. Hausstaub-Allergiker haben manchmal das Gefühl, dass ihnen Pflanzen nicht guttun. Das Gegenmittel: der Griff zum Putzlappen. Wer auf Latex allergisch reagiert, sollte Pflanzen wie Birkenfeige, Gummibaum, Kakteen und Weihnachtssterne aus seinem Umfeld verbannen.

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